Publikationen
Aktuelles
Vereinseigene Publikationen
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an medienwart(at)hessen-militaer.de
*NEU* Siegfried Dix, Michael Mayer: Capitain Johann Ewald / Tagebuch von dem Amerikanischen Kriege 1776 – 1783.
(=Sonderdruck der Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte) (2026)
Als Friedrich II, Landgraf von Hessen-Kassel 1776 im Zuge eines Subsidienvertrages Hilfstruppen an England verlieh, um gegen die Aufständischen in den nordamerikanischen Kolonien des britischen Königshauses zu kämpfen, übernahm Capitain Johann Ewald die 2. Jägerkompanie in der Division des Generalleutnants von Knyphausen.
Ewald hat das vorliegende Tagebuch auf Grundlage seiner Aufzeichnungen aus den Feldzügen 1776 bis 1783 etwa 15 Jahre später diktiert, als er in dänischen Diensten stand. Dieses "neue" Tagebuch ist gegenüber der originalen Aufzeichnung aus den Feldzügen selbst mit zusätzlichen Anmerkungen, Briefen und Karten ergänzt worden. Es besteht aus ca. 1500 handschriftlich in Kurrent geschriebenen Seiten in vier Bänden und einem Band ausschließlich mit Zeichnungen und Karten.
Das ursprüngliche Tagebuch aus den Feldzügen ist nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in die USA gelangt und bildet die Basis für die 1979 erschienene Transkription und Übersetzung ins Englische von Joseph P. Tustin mit dem Titel "Diary of the American War: A Hessian Journal".
Das "neue" Tagebuch wurde nun von der Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte in jahrelanger Kleinarbeit in bearbeitbaren Text übertragen und mit allen Karten, Zeichnungen und Briefen in ungekürzter und vollständiger Fassung in der Originalsprache Deutsch herausgegeben.
Auf den letzten Seiten haben die Autoren ein Glossar eingefügt.
Es enthält über 500 heute eher ungebräuchliche Begriffe, die zum Teil ihren Ursprung in der englischen oder französischen Sprache oder im militärischen Sprachgebrauch seiner Zeit haben.
Beim Tagebuch des Johann Ewald handelt es um ein sehr ausführliches und beachtenswertes Zeitzeugnis zum Thema Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg. Geschrieben von einem hessischen Offizier, der sehr anschaulich die militärischen Auseinandersetzungen, strategischen Erfolge und Misserfolge aber auch viel Zwischenmenschliches, bisweilen mit einer gesunden Portion Humor gewürzt, beschreibt.
Ewald entwickelt im Laufe des Krieges eine tiefe Ambivalenz – einerseits ein pflichtbewusster Offizier, andererseits ein scharfer Beobachter, der den Freiheitsdrang der Amerikaner und die oft starre britische Strategie hinterfragte.
Es ist ein kurzweiliges, mitunter spannendes aber auf alle Fälle authentisches Zeitdokument.
Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 1 (2001)
VI + 112 S. [vergriffen] Wiederauflage geplant
- Ludolf Pelizaeus: Hessische Operettenkriege im 18. Jahrhundert
- Marcus Jae: Munition und Patronentaschen der altpreussischen Infanterie
- Volker Ziegler: Das russische Observationskorps im Siebenjährigen Krieg
- Marcus Jae: Vor 225 Jahren zogen Marburger und Frankenberger nach Amerika
- Ludolf Pelizaeus: Die Belastung der Zivilbevölkerung durch das Militär am Beispiel der Situation in der Grafschaft Solms-Rödelheim 1792–1797
- Klaus Schäfer: Reiterei in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt 1790–1803
- Dieter Ziege: Das Großherzoglich Hessische Leibgarde-Regiment in der Schlacht bei Jena 1806
- Klaus Schäfer: Großherzoglich Hessisches Militär 1810–1820
- Klaus Schäfer: Das Denkmal des Leibgarde-Infanterie-Regiments (1. Großherzoglich-Hessisches-) Nr. 115 in Darmstadt
Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 2 (2003)
IV + 244 S. [vergriffen] Wiederauflage geplant
Inhalt:
- Robert Hall: Das Militär des Oberrheinischen Kreises 1681–1714
- Volker Ziegler: Die Infanterie der russsischen Garde zur Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756–1763)
- Klaus Wilkens: Das hessen-darmstädtische Leibgrenadiercorps (1747–1768)
- Marcus Jae: Eine Hessen-Hanauische Infanterie-Trommel aus dem Jahre 1763
- Ludolf Pelizaeus: Streit ums Quartier. Das hessen-kasselische Dragonerregiment Prinz Friedrich auf dem Marsch durch Fulda 1776
- Jörn Meiners: Vivre sans reproche. Eine Kurzbiographie des Jäger-Offiziers Johann (von) Ewald
- Ludolf Pelizaeus: Zum Spannungsfeld zwischen Garnison und Ziviler Gesellschaft in der Bundesfestung Mainz 1816 bis 1866
- Martin H. Heller: Der Feldzug nach Philadelphia und die Schlacht am Brandywine Creek (Chadds Ford) am 11. September 1777
- Rainer Pfeiffer: Vom Unterricht im Bajonettgefecht 1804. Die zeitgenössischen Gedanken zur Verbesserung des Bajonetteinsatzes in der Zeit der napoleonischen Kriege
- Dieter Ziege: Die Großherzoglich Hessischen Truppen in der Schlacht von Groß-Görschen am 2. Mai 1813
Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 3 (2005)
VI + 246 S.
Inhalt:
- Inge Auerbach: Seumes Gegenpol. Kurfürst Wilhelm und der Soldatenhandel in der Grafschaft Hanau
- Ludolf Pelizaeus: Die Militarisierung deutscher Territorien am Ende des 18. Jahrhunderts
- Rainer Pfeiffer: Das Engelrödter Executions-Geschäffte
- Klaus Schäfer-Wilkens: Das Pirmasenser Leibhusarenkorps
- Martin Hille: Beschreibung des noch erhaltenen Rockes vom Infanterie-Regiment Nr. 12 „Wunsch“ um 1786
- Volker Ziegler: Die Russische Linien-Infanterie zur Zeit des 7‑jährigen Krieges (1756–1763)
- Markus Gärtner: Großherzoglich Hessische Truppen im spanischen Feldzug 1808–1812
- Peter Wacker: Das Rheinbund-Kontingent des Herzogtums Nassau 1808–1813
- Alfred Umhey: Soldaten des Fürstentums Waldeck im Feldzug in Spanien 1808–1811
- Klaus-Peter Merta: Die Rang- und Dienstgradabzeichen im Großherzogtum Hessen 1871–1918
- Klaus Schäfer-Wilkens: Die Fahnen des Leibgarde-Infanterie-Regiments (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115 1892–1918
Jahrbuch der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte, Band 4 (2007)
VI + 117 S.
Inhalt:
- Klaus Schäfer-Wilkens: Die vier landgräflich hessen-darmstädtischen Landbataillons 1739–1768
- Marcus Jae: Der Mythos von den großen Grenadieren
- Rainer Pfeiffer: Neue Erkenntnisse über das Löbl. Hessen-Darmstädtische Infanterie-Regiment Prinz Georg im Feldzugsjahr 1757
- Martin H. Heller: 1760 – Das Schicksalsjahr des Schlosses zu Dillenburg
- Wolfgang Hofheinz: Der Kampf um Dillenburg im Januar des Jahres 1760
- Volker Ziegler: Die Russische Kavallerie zur Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756–1763)
- Klaus Schäfer-Wilkens: Die Geschütze der hessen-darmstädtischen Artillerie 1790–1820
- Rainer Pfeiffer: Die Beteiligung des großherzoglich hessischen Kontingents an der Einschließung und Belagerung der Festung Graudenz 1807
Markus Gärtner, Marcus Jae, Edmund Wagner & Klaus Wilkens: Uniformen der deutschen Kontingente im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776–1783 nach Fritz Kredel. Band 1 Hessen-Hanau, Waldeck und Anhalt-Zerbst (= Sonderheft der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte 1) (2004)
52 S.
Uwe-Peter Böhm, Markus Gärtner, Klaus Schäfer-Wilkens & Edmund Gärtner: Uniformen der deutschen Kontingente im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776–1783 nach Fritz Kredel. Band 2 Hesssen-Kassel und Braunschweig (= Sonderheft der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte 2) (2006)
80 S.
Klaus Schäfer: Landgräflich Hessen-Darmstädtische Infanterie in Pirmasens 1768–1790 (= Sonderheft der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte 3) (2013)
79 S.
Klaus Schäfer: Im Schattten von Waterloo. Großherzoglich Hessisches Militär im Feldzugsjahr 1815 (= Sonderheft der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte 4) (2015)
65 S.
Klaus Schäfer: Prinz Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt und sein Regiment in bildlicher Darstellung 1730 – 1790. Mit ergänzenden Beiträgen von Rainer Pfeiffer. (= Sonderheft der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte 5) (2024)
144 Seiten, 173 Farb-Abb. im Text.
Es war der typische Lebensweg eines jungen Prinzen, den Georg Wilhelm (1722-1782), der zweitälteste Sohn des hessen-darmstädtischen Landgrafen Ludwigs VIII., einzuschlagen hatte. Wie sein Bruder, der Erbprinz und spätere Landgraf Ludwig IX, war er seit seiner Kindheit Inhaber eines Infanterie-Regiments und diente auch einige Jahre in der preußischen Armee Friedrichs des Großen als Kommandeur eines eigens für ihn aufgestellten Regiments. Außerdem bekleidete er hohe militärische Ränge in der Reichsarmee und war zeitweise Kommandeur der Reichsfestung Philippsburg.
K. Schäfer, Fachmann für hessen-darmstädtische Militärgeschichte, beschreibt umfassend die Geschichte des Regiments „Prinz Georg“, des Kreisregiments, das vor allem durch seine Standhaftigkeit in der Schlacht bei Roßbach bekannt und daher im Gegensatz zur allgemein gering geschätzten Reichsarmee als „excellent“ gelobt wurde.
Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Uniformierung und der ausführlichen Quellendarstellung, die insbesondere die Gemälde aus dem Darmstädter Schloßmuseum und das reichlich vorhandene Archivgut auswertet. Die bildlichen Darstellungen werden ergänzt durch neu angefertige Uniformtafeln aus der Feder Arno Störkels.
Zeitreise ins 18. Jahrhundert (DVD)
1776: In den amerikanischen Kolonien sind Unruhen ausgebrochen. Um der Lage wieder Herr zu werden, mietet das Königreich England beim Landgrafen von Hessen-Kassel ganze Regimenter an, um sie gegen die Rebellen in Amerika einzusetzen: die Legende der „verkauften Hessen“. Trotz dieser gefürchteten Unterstützung der „Hessians“ wehren sich die aufständischen Kolonien erfolgreich und erkämpften als Vereinigte Staaten von Amerika ihre Unabhängigkeit und Freiheit.
Die Zeitreise ins 18. Jahrhundert ist die größte jährliche Veranstaltung für die Epoche des Rokoko in Europa, gleichzeitig auch die anspruchsvollste. Über 500 Darsteller aus ganz Europa und den USA verwandeln stets am 2. Augustwochenende auf Einladung der Hessischen Haus- und Kulturstiftung und der Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e. V. den Schlosspark Fasanerie bei Fulda in ein, bundesweit einmaliges, lebendiges Museum. Die Besucher erleben durch zahlreiche Vorführungen Geschichte hautnah, sei es das harte Leben der hessischen Soldaten, den Mut der zusammengewürfelten amerikanischen Rebellen, die damalige Gesellschaft seien es Bettler, Tagelöhner, Bürger, Händler und Handwerker bis hin zur feinen Gesellschaft.
Dieser Kurzfilm gibt einen lebhaften Eindruck der „Zeitreise ins 18. Jahrhundert“.